jimi hendrix 2265370 640"Music doesn't lie. If there is something to be changed in this world, then it can only happen through music. "
Jimi Hendrix


 

Herzlich willkommen, liebe Studierende, im Fachbereich Biologie!

Mit der Wahl für einen Leistungs- oder Grundkurs Biologie haben Sie sich für die Lebenswissenschaft schlechthin entschieden: Wie kein anderes ist dieses Unterrichtsfach eng mit dem Leben des Menschen verbunden.

Aber auch Geheimnisse der Tier- und Pflanzenwelt sowie der Mikroorganismen werden Sie erforschen:

Welcher Strategien bedienen sich Krankheitserreger, wenn sie menschliche Zellen befallen?

Nach welchen Gesetzen erfolgt die menschliche Vererbung?

Wie arbeiten heute moderne DNA-Detektive?

Warum funktionieren Nervenzellen wie eine Batterie?

Das sind nur einige der spannenden Fragen dieses Faches.

Zellbiologie, Stoff- und Energiewechsel, Ökologie, Neurophysiologie, Genetik und Evolution sind die Fachgebiete, die im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Unterrichtsarbeit stehen werden. Dabei ist Reproduktion von Wissen bei uns eine notwendige Basis, aber nicht alles.

Recherchieren von Fachliteratur, Erstellen fachthematischer Poster und visueller Präsentationen sowie das Referieren über unterrichtsrelevante Themen macht Sinn; auch und gerade für Ihren weiterführenden Berufs- oder Studienweg.

Darüber hinaus gilt es, mikroskopische und experimentelle Arbeitsmethoden zu trainieren. An der Technischen Hochschule Wildau nutzen wir regelmäßig Möglichkeiten für interessante Schülerpraktika, die in unseren Lehrplänen fest etabliert sind.

Gern laden wir auch Wissenschaftler in den Unterricht ein, die im Rahmen der „Forschungsbörse“ über ihre aktuellen Forschungsthemen berichten.

Viel Erfolg, Lernfreude, Inspiration und Bereicherung

wünschen wir Ihnen nun im Fach Biologie!

Ihre Lehrkräfte Herr Schulze und Frau Wecke

Erfahren Sie auf den folgenden Links „Praktika“, „Forschungsbörse“, „Exkursionen“ und „Wissenschaftliches Arbeiten“ mehr über den lebens- und praxisnahen Biologieunterricht am ZBW!


Praktikum „Enzymatik“ an der Technischen Hochschule Wildau

Sie lernen im Fachbereich Biosystemtechnik/Bioinformatik grundlegende Arbeitsmethoden und moderne Labortechnik kennen, stellen selbst Blutzuckerteststreifen her und messen mithilfe des Lichts den Glukosegehalt.

Höhepunkt des Experimentiertages bildet die Herstellung eines Biosensors zur Messung der Glukosekonzentration aus einer präparierten Eierschalenmembran.

 

Praktikum Wasseranalytik – TH Wildau

Unser Trinkwasser – wo kommt es her, wo geht es hin? Und wie sauber ist es eigentlich? Wie lassen sich Medikamentenrückstände aus dem Trinkwasser entfernen?

Als Wissenschaftler in einem fiktiven Wasseranalytiklabor testeten die Studierenden des LK 12 Wasserproben auf Schadstoffe. Mit spezifischen Sensoren und Teststreifen prüften sie pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Leitfähigkeit sowie das Vorhandensein zahlreicher Mineralsalze im Wasser.

Wie in einer Kläranlage üblich, unterzogen sie das Wasser einer umfassenden mechanischen und chemischen Reinigung.

Spannend wurde es, als die „Umweltanalytiker in spe“ die Proben auf ihren Gehalt an Aspirin und Paracetamol untersuchten - aktuelles Erfordernis bei der realen Wasseraufbereitung. 

                                      

Praktikum Gentechnik im „Gläsernen Labor“ in Berlin-Buch

Sie isolieren DNA aus der eigenen Mundschleimhaut und machen sie in einem Gel mittels UV-Licht sichtbar. Als „DNA-Detektive“ simulieren Sie eine forensische DNA-Analyse und lernen dabei grundlegende experimentelle Methoden bei der Erstellung des genetischen Fingerabdrucks kennen, wie zum Beispiel das Pipettieren, das Zentrifugieren sowie die Gelelektrophorese.

 

Praktikum Neurobiologie im MDCC, Berlin-Buch

Sie erfahren in speziellen neurobiologischen Experimenten, wie die Signalübertragung in unserem Nervensystem funktioniert und dass das menschliche Gehirn Informationen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 180 Metern pro Sekunde übermittelt. Sie berechnen die Reaktionszeit eines Reflexes an der eigenen Achillessehne, messen bioelektrische Impulse, testen die Reaktionen der Augenmuskulatur beim Lesen eines Textes in der Mutter- bzw. Fremdsprache.

Praktikum: Herstellung von Naturkosmetik im Biologieunterricht

Mit einfachen Rezepten und Zutaten aus Küche und Apotheke stellen Sie spezielle kosmetische Produkte her, zum Beispiel eine Bodylotion, eine Pflegecreme mit LSF oder ein pflegendes Haargel. Alles ganz „BIO“!


Schule trifft Wissenschaft                                             

Wissenschaftler zu Gast im Biologieunterricht

Frau Dr. Chantal Mörsen, Leiterin der Arbeitsgruppe „Spielsucht“ der Berliner Charite, referierte zum Thema „Spielsucht/ Computerspielsucht“.

Herr Professor Christoph Stein von der Berliner Charite thematisierte das Phänomen „Schmerz“ sowie die Schmerzmittelproblematik am Beispiel der Opioidanalgetika.

Frau Dr. Katrin Zeilinger berichtete über ihre aktuellen Arbeiten in der Stammzellforschung an der Berliner Charite. Professor Dr. Malek Bajbouj von der Freien Universität Berlin hielt eine Vorlesung zum Thema „Glück und Psyche - Languages & Emotions“.

Professor Dr. Boris Jerchow, Genforscher am Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch, referierte zum Thema „Erzeugung und Verwendung gentechnisch veränderter Mäuse in der biomedizinischen Forschung“.

Diplom-Biologe Fabian Ritter, der sich als Berater für Meeresschutz global im Rahmen der Whale and Dolphin Conservation (WDC) für Wale und Delfine einsetzt, sprach zum Thema „Intelligenz und Kultur bei Walen & Delfinen“. Eindrucksvolle Naturaufnahmen belegten die engagierte Arbeit der Walforscher und -schützer.                  


Exkursion: Medizinhistorisches Museum, Berlin

Während einer beeindruckenden „Reise unter die Haut“ erleben Sie über 300 Jahre spannende Medizingeschichte in Bildern, Modellen und der einzigartigen Präparate-sammlung Rudolf Virchows, der von 1843 bis 1902 als Arzt, Forscher und Lehrer an der Berliner Charite wirkte. In würdevoller Weise erfahren Sie Wissenswertes über den Bau des menschlichen Körpers, Krankheitsverläufe, historische Diagnose- und Therapiemethoden. Von der jungen Frau mit einer schwierigen Geburt im Jahr 1727 bis zum Sepsispatienten im Jahr 2006 auf der Intensivstation wird neben der Forschungs- auch Patientengeschichte für Sie spürbar – mit besonderem Blick auf die Phänomene Gesundheit und Krankheit.

Exkursion: Elektronenmikroskop, TH Wildau

Sie erfahren, wie ein modernes Rasterelektronenmikroskop (REM) funktioniert, d.h. wie im REM ein Elektronenstrahl erzeugt, Elektronen beschleunigt und gebündelt werden, ehe sie dann auf die zu untersuchende Probe treffen. So entsteht auf dem Monitor ein Hell-Dunkel-Bild des Präparats in bis zu 1 000 000facher Vergrößerung. Sie erleben, wie Körperteile einer Fliege – zuvor durch Bedampfung mit Gold präpariert – mit hoher Tiefenschärfe sichtbar werden.

Exkursion: Science Center Medizintechnik, Berlin

Unter dem Titel „Begreifen, was uns bewegt“ laden Sie interaktive Installationen zum Entdecken, Erleben und Verstehen des menschlichen Gehens und Greifens ein. Sie erfahren, wie komplex Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers sind und welchen Ansprüchen die moderne Medizintechnik genügen muss, um Menschen nach Unfällen oder Erkrankungen wieder Mobilität zu ermöglichen. Bewegend wird es sein, in einem Rollstuhl über einen virtuellen Parcours am Brandenburger Tor zu fahren oder zu erleben, wie messbare elektrische Muskelspannung Ihres eigenen Arms eine Prothese steuert.

In der Abteilung „Bionik“ erleben Sie auf eindrucksvolle Weise Visionen einer Fußballmannschaft aus Robotern sowie  gedankengesteuerter Armprothesen.


 

Unterstützung beim Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden

Welcher Schüler oder Student kennt das nicht: Man erhält von seinem Fachlehrer oder Professor die Aufgabe, ein Referat oder eine Facharbeit zu erstellen. Motiviert möchte man mit der Arbeit beginnen, sitzt dann aber zunächst vor einem weißen Blatt und weiß nicht, wie man vorgehen soll.

Schnell werden gängige Fachbücher und das Internet bemüht, um Ideen zu sammeln, aber schon bald erstickt man in einer Flut von Informationen. Wie soll daraus eine niveauvolle wissenschaftliche Arbeit werden?

Robert Winkler, Mitarbeiter im Schülerlabor „Biologie trifft Technik“ der TH Wildau, referierte zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ und gab den Studierenden wertvolle Tipps zum Erstellen ihrer Facharbeit.

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