Kleiner Ort mit großer Geschichte

Am 15. März 2018 besuchte unsere Klasse im Rahmen eines Projekttages die Bildungs – und Gedenkstätte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Halbe.

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In einem Vortrag erfuhren wir Wissenswertes über die Geschichte des Ortes, der eigentlich zwei Friedhöfe aus zwei Weltkriegen besitzt. Einen aus dem Ersten Weltkrieg und einen aus dem Zweiten Weltkrieg. Wir wurden darüber informiert, dass man bis heute noch Gefallene findet, ihre Brieftaschen, Helme und persönliche Dinge, die manchmal helfen, die Toten zu identifizieren. Noch heute gibt es nämlich Angehörige, die immer noch nach ihren Verwandten suchen.

In einem Film wurden uns historische Aufnahmen gezeigt, bevor wir unsere Führung durch das kleine Museum fortsetzten. Danach gingen wir durch Halbe auf der Straße, wo sich im April 1945 auch die Soldaten und Flüchtlinge durchkämpfen mussten.

Zum Abschluss kamen wir auf den Waldfriedhof, auf dem schätzungsweise 26.000 Tote liegen. Soldaten, aber auch viele Zivilisten. Ein Kind wurde noch nicht mal einen Tag alt. Uns wurde erklärt, warum auf so vielen Gräbern „ Unbekannt“ steht und dass noch immer Tote auf diesem Friedhof beigesetzt werden.

Abschließend gingen wir allein entlang der vielen Gräberreihen. An diesem Tag wurde deutlich, wie wichtig Frieden ist, aber auch, dass man an vielen Orten in der Welt nichts aus der Geschichte gelernt hat.

Für uns deutsche, aber auch ausländische Schüler war das ein interessanter Projekttag.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 9/ 2

 

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